Mit dem Aufkommen der Internet-of-Things-(IoT)-Welle sind IoT-Technologien in verschiedenen Branchen weit verbreitet angewendet worden, und smarte Wasserdienste haben sich vor dem Hintergrund von IoT als zeitgemäße Lösung herausgebildet.

Im Vergleich zu traditionellen Wasserdiensten überwachen smarte Wasserdienste den Betriebszustand städtischer Wasser- und Abwassersysteme in Echtzeit mithilfe von Online-Überwachungsgeräten wie Datenlogger, drahtlosen Netzwerken sowie Wasserqualitäts- und Druckmessgeräten. Zudem werden Wasserbewirtschaftungsbehörden und Wasserversorgungsanlagen auf visuelle Weise organisch integriert, um ein städtisches Wasser-IoT zu bilden. Massive Mengen wasserbezogener Daten können sofort analysiert und verarbeitet werden, und entsprechende Ergebnisse werden generiert, um entscheidungsunterstützende Empfehlungen zu liefern.
Änderung 1: 24/7 dynamische Überwachung der Wasserqualitätssicherheit
IoT-fähige smarte Wasserdienste bieten beispiellose Vorteile. Sie ermöglichen intuitive Überwachung und automatisierte Abläufe durch Wassersubsysteme, wobei wichtige technische Parameter wie Trübung und pH-Wert des Rohwassers direkt auf der Plattform angezeigt werden. Sobald diese Parameter außerhalb des normalen Bereichs liegen, werden sofort Warnmeldungen ausgelöst und auf der Plattform angezeigt, sodass Techniker jederzeit den Zustand der Wasserqualität im Blick behalten können.
Änderung 2: Digitalisierung, Intelligenz und Standardisierung der Wasserbewirtschaftung
Zur Erfassung und Übertragung von Daten werden Sensoren eingesetzt, die eine Online-Erkennung des Betriebszustands des Wassersystems ermöglichen. Das Plattformsystem analysiert und verarbeitet die massenhaft gesammelten Daten, führt Echtzeitüberwachung und intelligente Analyse verschiedener Schlüsseldaten durch und bietet klassifizierte und abgestufte Frühwarnungen. Dadurch wird ein höheres Niveau an Digitalisierung, Intelligenz und Standardisierung erreicht und somit ein «intelligentes» Betriebsmodell realisiert.
Änderung 3: Hohe Effizienz bei der Disposition
IoT-basierte smarte Wasserdienste machen die Disposition wissenschaftlicher und effizienter. Auf Grundlage von Echtzeit- und historischen Daten kann die Dispositionsplattform den Wasserverbrauchsbedarf prognostizieren und optimierte Dispositionspläne erstellen, die die Bewertung von Wasserressourcen, die Überwachung und Verwaltung der Wasserqualität, die Steuerung von Wasserlieferung und -ableitung sowie die Vorbeugung gegen Dürre und Überschwemmungen umfassen – und so den Disponenten bei der Optimierung ihrer Arbeitspläne unterstützen.

Als integraler Bestandteil von Smart Cities müssen smarte Wasserdienste fortschrittliche Technologien wie IoT, Cloud Computing, Data Warehousing und intelligente Entscheidungsunterstützung voll ausschöpfen und mit hydraulischen, hydrologischen und anderen Modellen kombinieren. Nur durch die Realisierung weiterer Vorhersage-, Frühwarn- und Prognosefunktionen sowie durch die Umstellung des traditionellen Nach-problem-Lösungs-Modus auf ein neues Modell mit Vorhersageanalyse, schneller Reaktion, effizienter Bewältigung und transparenten Prozessen können wir die Betriebs- und Regulierungsfähigkeit der Wasserversorgungsdienste steigern, den intelligenten Betrieb der städtischen Wasserversorgung verwirklichen und das Management- und Service-Niveau der Wasserversorgungsunternehmen verbessern.